Rezension zu „Elbendunkel – Kein Weg zurück“ von Rena Fischer

[Werbung – Rezensionsexemplar]
Von: Rena Fischer Books
Verlag: Planet!
Erscheinungstermin: 16.07.2020
Seitenzahl: 480
Reihenband: 1
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Preis Ebook: 12,99€
Preis gebundenes Buch: 17,00€

Klappentext

„Im Jahr 2044 ist San Francisco von Unruhen zwischen Menschen und Elben geprägt. Als Upperclass-Mädchen und Tochter des Chefs der Elbensicherheitsbehörde, der gewaltsam gegen Elben vorgeht, führt Luz ein unbeschwertes Leben – bis zu dem Tag, als sie heimlich das Elben-Ghetto betritt. Luz ist fasziniert von der Untergrundgemeinde, vor allem aber von Darel, der mit einem regimekritischen Poetry-Slam auf der Bühne steht. Doch die Vorstellung wird von einer Razzia ihres Vaters gesprengt und Luz landet ohne sein Wissen als Gefangene auf dem Revier. Dort wird ein Geheimnis aufgedeckt, das Luz auf der Stelle zur Flucht vor ihrem Vater zwingt. Darel hilft ihr dabei. Allerdings verfolgt er seine ganz eigenen Ziele …“
Das Cover hat mich mit seiner raffinierten Aufmachung total in seinen Bann gezogen. Die Skyline von San Francisco in türkis-blau-lila-Tönen ist einfach schön und es wirkt insgesamt als wäre das Cover etwas aufgerissen damit der Betrachter einen Blick auf die Stadt erhält. Der Kontrast von hell und dunkel passt auch sehr gut zum Inhalt des Buches.
Luz ist eine faszinierende Protagonistin. Sie macht extrem große Sprünge in ihrer Entwicklung der Geschichte und legt sehr schnell die kindlich-teenagerhafte Unbeschwertheit ab. Auch die anderen Protagonisten sind spannend, so wie Darel. Er wirkt unnahbar und verfolgt seine eigenen Pläne mit Luz. Mir gefällt an dem Buch total, dass man mehrere Sichtweisen erlebt und tatsächlich hat mich die Spannungsflut der sich überschlagenden Ereignisse total mitgerissen. Man denkt sich erst – WOW SCHON SO VIEL PASSIERT – nur um festzustellen, dass man gerade einmal 100 Seiten gelesen hat 😃
Rena hat einen super flüssigen Schreibstil und es macht richtig Spaß das Buch zu lesen, weil die Handlungen nicht erzwungen wirken. Dieses Gefühl von „Jetzt muss endlich mal was passieren“ hat man in dem Buch überhaupt nicht und Rena verliert auch nicht den roten Faden in ihrer Geschichte.
Was man allerdings zu dem Buch bemerken muss ist, dass es sehr viele Personen enthält. Ich habe normalerweise auch Probleme wenn so viele Namen auf mich einprasseln. Bei „Elbendunkel“ wusste ich aber nach ein paar Sätzen eigentlich immer wer es ist und so habe ich mich trotzdem super in der Geschichte zurecht gefunden.
Ich bin wirklich gespannt auf den nächsten Teil!

Fazit: 5/5 Sternchen

Absolutes Highlightpotenzial im Dystopie-Genre.

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